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19.05.2011 17:12 Uhr | boba | 8503 Aufrufe 0 like 1 flame
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Mythos im Test


Seit dem 28.04. ist Mythos jetzt also offiziell released und wir können die Box im Laden kaufen. Grund genug dem Spiel also nach der Beta erneut einen Besuch abzustatten.



Neuer Test neuer Charakter. Beim letzten war es ein Tüftler. Diesmal ist es ein Feuerformer Pyromant.

Arrow  Neuer Test neuer Charakter. Beim letzten war es ein Tüftler. Diesmal ist es ein Feuerformer Pyromant.

Vor etwa drei Monaten schrieb ich bereits ein Preview aus der Beta, bei dem mein Fazit recht positiv ausfiel. Allerdings war das Ganze, weil eben noch Beta, recht oberflächlich. Wer sich nicht durch den alten Artikel klicken will, hier mein damaliges Fazit (Die massiven Lokalisierungsprobleme sind behoben, deshalb habe ich den Absatz rausgenommen):

Beta-Fazit:

Mythos macht Spaß und ist von den Free to Play Titeln sicherlich eins der besten. Das kann ich bereits im Beta-Stadium schon sagen. Die Suchtspirale im Diablo-Style greift sehr schnell zu und lässt den Spieler nicht so schnell wieder los.
Mythos ist grafisch sicherlich kein Highlight, aber das Spiel ist schön gestaltet und versprüht seinen eigenen Charme, leider ist es teils etwas sehr detailarm und grade die Dungeons kommen teils sehr flach daher. Dass es anders geht zeigt Mythos in den Outdoor-Instanzen, zwar weiterhin nicht vor Details strotzend, sind es hier vor allem die Wettereffekte, die eine tolle Atmosphäre vermitteln.
Die Talentbäume sind gut ausgearbeitet, allerdings von der Vielfalt der Skills ein wenig dünn, das macht aber nicht viel, weil so muss ich mich nicht, wie in Diablo damals, über 20 Level gimpen, bis ich endlich mal den richtigen Skill wählen kann.

Aussenlevel wie das Versteck von McTian sind eine willkommene, wenn auch seltene Abwechslung.

Arrow  Aussenlevel wie das Versteck von McTian sind eine willkommene, wenn auch seltene Abwechslung.

Das weitere Verbessern der Items steigert das Loot Jagdfieber noch weiter, denn selbst wenn ich ein gutes Item hab, erhalte ich bei dem nächsten vielleicht noch perfektere Enchants. Bei einigen Items wurde allerdings offensichtlich nicht ganz zu Ende gedacht oder ich übersehe etwas in der Spielmechanik, so verlangen beispielsweise Armbrüste Stärke als Vorrausetzung, Stärke ist allerdings das Attribut für Nahkampf-Angriffe und es gibt keine Skillungsmöglichkeit beispielsweise den Bloodletter auf Fernkampf zu skillen.
Auf die Quests und das offene Design könnte ich verzichten. Ich hätte das Spiel gerne linearer und weniger offen, dann würde es sich nicht ganz so sehr so anfühlen, dass ich nur Dungeon nach Dungeon abklappere. Denn im Endeffekt renne ich so ohnehin nur zwischen Questgeber und „Travel Elsewhere" hin und her. Ich würde mich lieber direkt durch eine feste Reihenfolge von Dungeons schnetzeln. Ich denke aber das ist Geschmackssache.
Zum Schluss lässt sich sagen, dass jeder, der Spaß an Diablo hatte, sich Mythos mal angucken sollte, so spielt es sich nämlich doch ein wenig wie Diablo II 1/2. Für alle Andren ist Mythos, trotz des etwas altbackenen Spielprinzips, sicherlich auch mal ein Blick wert.
Auch im Bezug auf das fertige Spiel trifft dieses Fazit immer noch zu. In diesem Artikel gehe ich ein wenig tiefer in die Materie und beschreibe vor allem Dinge, die mich an dem Spiel stören. Seht es mir also nach, falls sich das Ganze teils wie ein großer Whine ließt... denkt dran, dass ich das Spiel nicht so lange gespielt hätte, wenn es mir trotz der Fehler nicht viel Spaß machen würde.
Die Bastion der Hoffnung, das Startgebiet der Blutwüste, hatte ich in der Beta wesentlich früher betreten.

Arrow  Die Bastion der Hoffnung, das Startgebiet der Blutwüste, hatte ich in der Beta wesentlich früher betreten.

Das Problem mit der Level/XP-Kurve

Das Leveln in der Beta ging noch deutlich schneller. Selbst nach ca. 25 Spielstunden bin ich jetzt noch nicht so weit, wie ich es in der Beta nach etwa 12 Stunden war (was zum Teil vielleicht auch an der Klasse liegt). Das größte Problem ist hierbei, zu mindest am Anfang noch, das Verhältnis von Monster-XP zu Quest-XP. Das Hack'n'Slay Prinzip muss meiner Meinung nach auch über stures Grinden, also über Monster-XP flüssig funktionieren. Momentan ist es so, dass zu Beginn Monster-XP nur ein Bruchteil der XP von Quests gibt. Das führt soweit, dass ich nicht gerne einen Dungeon noch mal mache (wie es bei Hack'n'Slay eben sein sollte) sondern mit dem Augen rolle, wenn ich sehe, dass ich eine Quest vergessen habe und wegen dieser den Dungeon noch mal besuchen muss. Wer Aion gespielt hat, der kann vielleicht nachvollziehen wie frustend es ist, wenn man über eine Stunde Spielzeit investiert und sich der XP-Balken eigentlich gar nicht gefüllt hat. (Wobei bei Aion auch die Quests wenig XP gaben)

Grüne Monster wie dieser Golem geben mehr XP, machen das Kraut aber auch nicht wirklich fett.

Arrow  Grüne Monster wie dieser Golem geben mehr XP, machen das Kraut aber auch nicht wirklich fett.

Alle Rollenspiele und besonders Hack'n'Slay Titel wie Mythos müssen mich stetig motivieren indem sich mein Charakter immer weiter verbessert. Das muss am Anfang vor allem über Levelaufstiege funktionieren weil man hier noch heiß ist seine Skills auszubauen und man Items ja eigentlich recht schnell wieder austauscht. Später verschiebt sich die Motivation dann auf Item-Verbesserungen. Das heißt es ist durchaus ok, wenn der Levelaufstieg immer länger dauert, weil eben die Items wichtiger werden, weil ich diese eben nicht mit dem nächsten Levelup direkt wieder austausche, bzw. das Level so lange dauert, dass sich die Jagd nach besseren Items richtig lohnt. Aber wenn man von Level 14 auf 15 (Level 50 ist das Maximum) schon über vier Stunden braucht ist das ein bisschen übertrieben.
Wenn man Berichten von höher-levligen Spielern trauen kann, dann dreht sich das Verhältnis ca. ab Level 18 und Quests bringen im Vergleich weniger, was aber leider die Monster XP nicht wirklich erhöht. Jetzt heißt es also massiv Grinden um weiterzuleveln. Fairerweise muss man natürlich sagen, dass mit Mythos auch Geld verdient werden will und die XP-Erhöhungen aus dem Items-Shop wohl keiner kaufen würde, wenn das Leveln ohne nicht in gewisser Weise nerven würde. Aber ich werde das Gefühl nicht los, dass das Leveln ohne Bezahlen eher in Frust ausartet als in "spiele ich halt ein wenig länger, das nehme ich in Kauf". Auch mit den 30% extra XP (10 x 2 Stunden kosten 4,25 Euro) dürften die XP-Grenzen ein wenig zu krass sein. Dass man für viele Quests übrigens ständig wieder in die Hauptstadt "Himmelsinsel" rennen muss macht den Spielfluss auch nicht gerade angenehmer und sorgt wohl vor allem später oft dafür, dass man eben in der Zeit lieber weiter Grinden geht anstatt Quests zu erledigen.

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